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Rosmaryn Vedische Astrologie

11. Haus in der vedischen Astrologie

Labha Bhava

Das bhava 11, Labha, ist ein gutes Haus des Gewinns, dessen Herrscher als schwierig gilt; Haus und Herrscher liest du getrennt.

Ein ausgezeichnetes Haus, ein wenig empfehlenswerter Herrscher: Das ist das Paradox des bhava 11. Es heißt Labha, der Gewinn, oder Bhava, der Erwerb. Es umfasst das Einkommen, Besitz aller Art, das Vieh und eine Verbündete der Familie, die Frau des Sohnes.

Das Haus ist ein Folgehaus und ein Wachstumshaus, upachaya: Was es aufnimmt, vermehrt sich. Guru ist sein Signifikator für die älteren Geschwister. Zum Lesen zählt man außerdem das elfte Zeichen von Surya und von Chandra aus.

Bleibt das Paradox. Die Herrscher des 3., dann des 6. und des 11. Hauses gehören zu den ungünstigen, und der letzte dieser drei wiegt am schwersten. Der Herrscher des 11. Hauses wäre damit gleichsam das Gegenstück zum Herrscher des 10. Das Haus sagt, was hereinkommt, während sein Herrscher gesondert beurteilt wird. Beide Aussagen bestehen nebeneinander, ohne sich aufzuheben.

Das ruft man in Erinnerung, weil viele Anfänger das Haus mit dem Planeten verwechseln, der es regiert.

Die Achse des 11. Hauses

Rahu steht im elften Haus, dem Bhava 11, und Ketu liegt ihm gegenüber im fünften Haus, dem Bhava 5.

Bei Ketu zeichnen sich nur zwei Züge ab: ein gerissener Verstand und die Furcht vor Wasser. Jeder Mondknoten wird einzeln gedeutet.

Die anderen Häuser